New Auction World Record For “The Great Wave” by HOKUSAI @ 2.8 million US$ 葛飾北斎の「神奈川沖浪裏」"The Great Wave off Kanagawa" @ 4億3000万円


Above picture is from March 2021, Auction House Christie’s.
クリスティーズ:葛飾北斎「冨嶽三十六景‐神奈川沖浪裏」 (約1831年) が1.6 Million 米国ドル (約1億8千万円) で落札
HOKUSAI “Under the Well of the Great Wave off Kanagawa” (ca. 1831) sold for US$1.6 Million @ Christie’s March 2021
https://art-culture.world/art-world/hokusai-葛飾北斎-冨嶽三十六景%E2%80%90神奈川沖浪裏/
Today’s sensation regarding Japanese woodblock prints is the auction result for “The Great Wave” by Hokusai. See the cover pic.
Check the ART+CULTURE link, for further details:
2025/10/25
にっぽんのアートコレクター「パチンコ王・岡田和生」
Japanese Art Collector “King of Pachinko OKADA Kazuo”
https://art-culture.world/art-world/pachinko-art-collector/
The estimate was 5,000,000 – 8,000,000 HKD. Sold for 21, 725,000 HKD.
The Great Wave off Kanagawa (Japanese: 神奈川沖浪裏, Hepburn: Kanagawa-oki Nami Ura; lit. ’Under the Wave off Kanagawa’)[a] is a woodblock print by the Japanese ukiyo-e artist Hokusai (1760–1849), created in late 1831 during the Edo period of Japanese history. The print depicts three boats moving through a storm-tossed sea, with a large, cresting wave forming a spiral in the centre over the boats and Mount Fuji in the background.
The print is Hokusai’s best-known work and the first in his series Thirty-six Views of Mount Fuji, in which the use of Prussian blue revolutionised Japanese prints. The composition of The Great Wave is a synthesis of traditional Japanese prints and use of graphical perspective developed in Europe, and earned him immediate success in Japan and later in Europe, where Hokusai’s art inspired works by the Impressionists. Several museums throughout the world hold copies of The Great Wave, many of which came from 19th-century private collections of Japanese prints. Only about 100 prints, in varying conditions, are thought to have survived into the 21st century.
The Great Wave off Kanagawa has been described as “possibly the most reproduced image in the history of all art”, as well as being a contender for the “most famous artwork in Japanese history”. This woodblock print has influenced several Western artists and musicians, including Claude Debussy, Vincent van Gogh and Claude Monet. Hokusai’s younger colleagues Hiroshige and Utagawa Kuniyoshi were inspired to make their own wave-centric works.
「神奈川沖浪裏」(かながわおきなみうら)は、葛飾北斎の浮世絵『富嶽三十六景』全46図中の1図で、世界的に有名な代表作です。巨大な波が襲いかかる手前の風景と、その先に小さく見える富士山の対比が印象的で、波に翻弄される3艘の舟が描かれています。
主な特徴
構成と対比: 画面の大部分を占める荒れ狂う波と、遠景の静かで端正な富士山との「動と静」「遠と近」の対比が、作品に強い緊張感と奥行きを与えています。
描かれたもの:
波: 凶暴なほど高く、うねる波が描かれています。
船: 房総半島から江戸へ海産物を運ぶ「押送船(おしおくりぶね)」と呼ばれる3艘の舟で、波に翻弄されています。
富士山: 波間から見える、小さくも堂々とした富士山が描かれています。
制作背景:
制作年: 1830年(天保元年)から1834年(天保5年)頃に制作されました。
画材: 当時の日本で珍しかった、色褪せしにくい顔料である「ベロ藍(プルシアンブルー)」を多用し、鮮やかな青色で波の立体感を際立たせています。
モデルの地: 現在の横浜市神奈川区沖合とされますが、船が運ぶ荷物のことから、東京湾の木更津沖付近から富士を見たという説もあります。
世界的な影響:
ゴッホやドビュッシーなど、海外の芸術家にも大きな影響を与えました。
「グレートウェーブ」として世界中で広く知られています。
その他の情報
現在、日本の千円紙幣の裏面にも採用されています。
世界中の美術館に所蔵されており、現存する作品は貴重なものとなっています。
Check also:
Popular museum-like show “NEO – EDO : Kunichika Toyohara” – a celebration of excellent exhibition directing @ AOYAMA | MEGURO
優れたディレクションの実践を讃える人気の美術館的展覧会「ネオ江戸:豊原 国周」@ 青山|目黒
https://art-culture.world/reviews/neo-edo-kunichika-toyohara-aoyama-meguro/
2026/8/18 update
JAPANISCHE HOLZSCHNITTE :
Wechselwirkung leider noch ausgeschlossen
17.08.2026
Eine sehenswerte Ausstellung: Japanische Holzschnitte in Dresdens Kunstsammlung
Ein Dichterkreis aus Osaka beauftragte 1822 den aus Edo angereisten Yanagawa Shigenobu mit dem Motiv für diesen Surimono, also einen Liebhaberdruck.
Das Kupferstich-Kabinett in Dresden zeigt eine ebenso prächtige wie erfolgreiche Ausstellung mit Holzschnitten aus seinem Japan-Bestand. Doch den kunstgeschichtlichen Clou lässt sich die schöne Schau entgehen.
Es brummt im Kupferstich-Kabinett, seit dort die Ausstellung „Japan auf Papier in Dresden“ gezeigt wird. So viele Besucher haben sich selten ins höchste Geschoss des Residenzschlosses begeben, und die seit vielen Jahren festzustellende Japanbegeisterung bei jungen Leuten führt zu einem Altersschnitt, der für Museen ungewöhnlich niedrig liegt. Und dann die Verweildauer: Noch die kleinsten Details der präsentierten Holzschnitte werden von den Betrachtern ausgekundschaftet, und von den Vitrinen mit den Handwerksutensilien der Holzschneider mögen sie sich kaum wegbewegen. So sieht ein Ausstellungserfolg aus.
Es ist der erste umfassende Einblick in die Japan-Bestände des Kupferstich-Kabinetts, das schon unter August dem Starken, also vor dreihundert Jahren, die ersten Zugänge aus dem damals hermetisch abgeriegelten Land verzeichnen konnte – angekauft in den Niederlanden, die Japan als einzigen europäischen Handelspartner akzeptierte. So früh erworben wurden für Dresden Blätter, die entweder Landeskunde über das sagenumwobene Kaiserreich vermittelten oder als Muster für die Meissner Porzellanbemalung dienen sollten. Als autonome Kunstwerke wurden japanische Holzschnitte erst von der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts an betrachtet, nachdem das Land sich hatte öffnen müssen und dadurch die gesamte Holzschnittproduktion verfügbar wurde. Den europäischen Künstlern gingen ob der Formen- und Farbenvielfalt die Augen über, Impressionismus und Expressionismus sind ohne den sogenannten Japonismus nicht denkbar.
Diese Geschichte erzählt die Ausstellung, wie schon der Untertitel verrät: „Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne“. Die drei genannten Künstler sind die ganz großen Namen, die auch im Westen Furore machten, als man dort ihre Arbeiten kennenlernte. Utamaro war da schon ein halbes Jahrhundert tot, aber die beiden anderen durften noch als Zeitgenossen gelten, und es waren denn auch vor allem deren Landschaftsdarstellungen, die eine Revolution des Sehens darstellten: mit Hokusais berühmten Darstellungen des Fuji, allen voran der 1830 erstmals publizierte Holzschnitt „Die große Welle vor Kanagawa“ (das bekannteste japanische Kunstwerk), sowie Hiroshiges Zyklen mit den Stationen der Tokaido-Landstraße sowie seiner Heimatprovinz Edo. Arbeiten aus diesen Serien gelangten dann auch rasch nach Dresden, vor allem durch das Engagement des Privatsammlers Woldemar von Seydlitz, der bis 1919 den Kabinettsbestand um fast dreihundert Exemplare vermehrte.
Frühe Fälscher am Werk
Damals bemühte man sich in Dresden auch schon um Blätter von Sharaku, jenem geheimnisvollen Künstler, der spät im achtzehnten Jahrhundert für eine ganz kurze Zeit Porträts von Kabuki-Schauspielern entworfen hatte, die schon seine eigenen Zeitgenossen gefesselt hatten: durch ungewöhnliche Nahsicht, aufwendigen Materialeinsatz (etwa beim Druck eingestreuten Metallstaub für Glimmereffekte) und tief empfundenes Verständnis für die Psychologie der dargestellten Theaterrollen. Sharaku wurde denn auch in Europa zum begehrtesten aller Holzschnittmeister, und wegen ihrer Seltenheit wurden seine Blätter in Japan früh gefälscht. Dresden kann ein echtes zeigen und eines, das jüngst als Holzschnitt identifiziert werden musste, der erst hundert Jahre später in betrügerischer Absicht hergestellt worden war und für die Forschung lange als ein Meisterblatt gegolten hatte.
Ja, es wird viel erzählt und viel gezeigt in Dresden: gruppiert nach Themen (etwa Sumo, Katastrophen, Mythologie) und Adressaten (die fürs Stadtbürgertum hergestellten Schauspielerporträts oder die von solventen Liebhabern georderten Privatdrucke, die man Surimono nennt). Und man kann sehen, welche Wirkung japanische Holzschnitte auf die europäischen Künstler hatten. Dazu ist eine eher kleine Auswahl versammelt; die berühmtesten Beispiele, Claude Monet und Vincent van Gogh, beides auch engagierte Sammler, fehlen ganz, dafür gibt es viel Toulouse-Lautrec, etwas Degas, Munch, Whistler, und als rundum überzeugende westliche Lehrlinge Otto Eckmann und Emil Orlik – Letzterer reiste damals sogar selbst nach Japan.
Was in Dresden fehlt
Und doch erzählt die wunderschöne Schau nur die halbe Geschichte, denn sie beschränkt sich bei der Auswahl der Japaner auf jene Blätter, die für Europa wichtig wurden, während die nach der Landesöffnung auch einsetzende europäische Prägung der japanischen Holzschnittkunst gerade einmal im Katalog Erwähnung findet, und selbst dort nur am Rande. Schon Hokusais legendäres Schwelgen in blauen Farbtönen bei der Fuji-Serie war Resultat des Imports des synthetischen „Berliner Blaus“ aus Preußen über die Niederlande nach Japan gewesen, und bei manchen Holzschnitten versuchten sich deren Urheber an der in Fernost unüblichen Zentralperspektive, die sie über westliche Kupferstiche kennengelernt hatten. Aber besonders massiv veränderte sich die Holzschnitt-Ästhetik unter dem Einfluss westlicher Zeitschriftenillustrationen im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert, und damit war die Exotik weg. Nicht aber die Qualität.
Der größte Meister, was Technik und Expressivität angeht, wurde bis zu seinem Tod 1892 Yoshitoshi, doch er kommt im Kontext der Dresdner Schau kaum vor. Und nicht einmal im umfangreichen Katalog, geschweige denn in der Ausstellung selbst, finden die beiden Großmeister des zwanzigsten Jahrhunderts Beachtung, Hasui und Yoshida, obwohl man an deren Werk exemplarisch die weltweite Wechselwirkung von Kunst hätte aufzeichnen können. Denn auch deren Schaffen ist ja Grafik der Moderne, handwerklich wohl sogar die beste. Und ein Augenschmaus ohnehin. Undenkbar, dass der Dresdner Bestand (heute umfasst er 10.000 japanische Drucke) gar keine Exemplare enthalten sollte. Im Onlinekatalog findet sich tatsächlich nichts. Wenn dem so wäre, würde es höchste Zeit, daran etwas zu ändern. Dazu könnte man den Schwung des Erfolgs der Japan-Ausstellung nutzen.
Japan auf Papier in Dresden – Utamaro, Hokusai, Hiroshige und die Grafik der Moderne. Im Kupferstich-Kabinett, Dresden; bis zum 20. September. Der ausgezeichnete Katalog, erschienen bei Hirmer, kostet im Museum 29,80 Euro, sonst 45 Euro.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/ausstellung/eine-sehenswerte-ausstellung-japanische-holzschnitte-in-dresdens-kunstsammlung-201126331.html
注意!ATTENTION!
All pictures and texts have to be understood in the context of “Creative Commons Attribution Noncommercial-NoDerivative Works.” ここに載せた画像やテクストは、すべて「好意によりクリエーティブ・コモン・センス」の文脈で、日本美術史の記録の為に発表致します。 Creative Commons Attribution Noncommercial-NoDerivative Works, photos: cccs courtesy creative common sense
All these texts and pictures are for future archival purposes, in the context of Japanese art history writings.











